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Hitzefrei von der Karibik

English version further down…
„Warum haderst du damit, dass dein erstes Jahr an Bord so ganz anders als geplant verlaufen ist?“ fragt mich mein Freund Heinz in einem vertrauten Gespräch in der Wohnung seiner Tochter in München-Schwabing. Wir warten auf die Handwerker (Vaterpflichten!!), nutzen die Zeit uns zu sehen und über ganz wesentliche Entwicklungen in unseren Leben im Jahr 2019 zu sprechen. „Beide Eltern sind gestorben, Angela war über Wochen im Krankenhaus bzw. in der Reha, du bist zweimal bestohlen worden und warst auch noch mit deinem alten Schiff und dem damit verbundenen Gerichtsverfahren beschäftigt. Wie hätte da irgendetwas nach Plan laufen können?“

Recht hat er! Und eigentlich sind wir auch wirklich sehr erleichtert, dass wir alles so gut gemeistert haben! War halt nicht wie geplant! Wie so oft im Leben braucht es manchmal nur einen kleinen Anstoß, dass einem die Augen geöffnet werden und man die Dinge in einem anderen Licht sehen kann. Vielen Dank, Heinz!

Aber mal der Reihe nach.

Der Tod meines Vaters:
Auf unserem Flug von Florida nach München erreicht uns beim Umsteigen in New York die Nachricht, dass mein Vater gestorben ist. Ich komme zwar 24 Stunden zu spät, um ihn noch einmal zu sehen, aber die Erleichterung darüber, dass er endlich friedlich einschlafen konnte, überwiegt. Zusammen mit meinen 3 Schwestern haben wir nun die Zeit, auch für ihn Trauerfeier und Beisetzung zu planen und in Ruhe den Nachlass zu regeln.

Seehausen am Staffelsee – Familiengrabstätte

Verkauf unseres Schiffes Alva Lynn und Gerichtsverfahren in Schweden:
Der Grund unseres Rückflugs war ursprünglich ganz anders: Das Gericht in Udddevalla/Schweden hatte für Anfang September eine Gerichtsverhandlung hinsichtlich unseres vorigen Schiffes Alva Lynn und unseren Forderungen gegen die Werftinhaber angesetzt. Dieses Schiff sollte eigentlich das Schiff für unsere Reise sein, wurde aber damals nicht fertiggestellt. Eine unerfreuliche und sehr bewegte Geschichte über 5 Jahre.

Contest hatte dann das Schiff fertiggestellt und es in diesem Sommer über Contest Brokerage verkauft. Die Übergabe erfolgte rein zufällig am selben Tag wie der Gerichtstermin. Es gibt keine Zufälle im Leben, oder doch?

Aufgrund einer Eingebung, nicht ahnend dass mir der Laptop mit allen Daten in den USA gestohlen wird, hatte ich mir alle Dokumente zu dem Fall schon rechtzeitig vor der Gerichtsverhandlung auf einen Memory Stick gezogen. Somit war ich gut auf die Verhandlung vorbereitet , welche unerwarteter Weise in schwedisch und ohne Dolmetscher geführt wurde. Eine Herausforderung ganz nach meinem Geschmack wie früher in meinem Job. Auf der Rückfahrt mit der Fähre nach Kiel entspanne ich mit einem Bier beim Sonnenuntergang über der Ostsee…!

Einfahrt nach Göteborg mit der Fähre. In Schweden kann man herrlich segeln wie wir aus den Jahren 2014 und 2015 wissen.
Endlich verkauft. Sie war ein durchaus spektakuläres Schiff, in jeder Hinsicht.

Regelung von offiziellen Angelegenheiten:

  • Frankfurt: Im amerikanischen Konsulat mussten wir persönlich ein Visum beantragen, um mit Ithaka in die USA einreisen zu können.
  • Hamburg: Die Austragung von Alva Lynn aus dem Schiffsregister anlässlich des Verkaufs musste ich persönlich vor Ort in Hamburg vornehmen.
  • München: Natürlich geht es auch zu unserem geschätzten Treuhänder zur Regelung persönlicher Angelegenheiten.

Rundreise durch Deutschland:
Wir verbinden das Notwendige mit dem Angenehmen. Wir haben ja Hitzefrei (die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit in Grenada machten uns zuletzt wirklich zu schaffen) und genießen herrliche Herbsttage bei Familie und Freunden. Es tut gut zu sehen und zu spüren, dass wir willkommen sind und dass wir ohne Probleme nahtlos da anknüpfen können, wo wir vor einigen Monaten aufgehört hatten. Auch treffen wir befreundete Segelcrews, die ebenfalls den Atlantik überquert haben, und jetzt zurück sind. Unsere Reise geht über 10 verschiedene Übernachtungsstationen von Garmisch bis Uddevalla/Schweden. Beginn und Ende ist bei Monika und Stefan in Baldham bei München. Wohlfühlfaktor: Ganz hoch.

Von Garmisch bis Schweden – kreuz und quer, rauf und runter, 4800 km – viele Strecken mussten mehrfach gefahren werden.

Treffen mit Freunden:
Es ist spannend zu sehen, welch unterschiedliche Fragen und Themen zur Sprache kommen. Jeder ist durch unseren Blog über unser Leben grob auf dem Laufenden, aber den einen interessiert insbesondere das Leben in der Karibik oder die Erfahrungen in USA, andere die handwerklichen und seemännischen Herausforderungen, den nächsten ausschließlich unser Seelenleben.

„Wie geht es euch da drinnen in eurem Herzen?“ insistiert Friedrich sehr interessiert. Und wir selber lauschen mit großem Interesse den Erzählungen über die erwachsenen Kinder, über (neu erwartete) Enkelkinder, Herausforderungen des für uns alle neuen Ruhestands, tolle Reisen (China scheint so anders zu sein als gedacht) und vieles mehr.

Angela trifft sich am Anfang und am Ende unseres Aufenthalts mit ihren Freundinnen und genießt es, dass sich die alte Vertrautheit trotz des langen Getrenntseins gleich wiedereinstellt. Einen kompletten Tag verbringt sie in ihrer alten Schule. Gott sei Dank will sie nicht wieder anheuern, sondern freut sich nur über die Begegnungen mit den ehemaligen Kollegen und Kolleginnen und den Kindern. Und spricht von der schönen Zeit, die sie dort hatte.

Treffen mit Familie:
Der größte Teil des Aufenthalts gehört unseren Familien. Krankheit und Tod meiner Eltern haben dazu geführt, dass meine Schwestern und ich uns näher gekommen sind. Wir haben schöne und intensive Stunden miteinander verbracht, was vorher eher selten der Fall war.  Eine gute Woche verbringen wir in Gütersloh bei Schwiegermutter Margret. Mit ihren 87 Jahren ist sie noch sehr fit, geht mit Angela die alte einstündige „Friedhofsrunde“ und gibt mir genauste Anleitungen, wie und mit welchem Werkzeug ich die Heizkörper entlüften und Wasser nachfüllen soll. Um sie müssen wir uns derzeit wirklich keine Sorgen machen. So ganz glücklich ist sie natürlich nicht darüber, dass wir so weit weg sind, aber wir werden den engen Kontakt durch die 2 Telefonate pro Woche (nicht immer so einfach aus der Karibik!) weiterhin halten. Schwester Bettina geht es mittlerweile wieder so gut, dass sie sich bei Bedarf um die Mutter kümmern kann, was für uns sehr erleichternd ist.

In Heidelberg freuen wir uns auf Sohn Jonas und Freundin Marthe. Jonas stellt uns seine Wohnung für eine knappe Woche zur Verfügung. Als Dankeschön blitzt am Abreisetag alles wie nie zuvor. Dann geht es nach Prien an den Chiemsee zu Tochter Anna und Freund Gabriel. Wir sind ganz begeistert, wie kreativ und mutig sie ihre neue Wohnung gestaltet und eingerichtet haben. Ich montiere noch ein paar Kleinigkeiten für Annas Atelier, Angela geht mit ihr Pflanzen kaufen. Kleinere Arztbesuche für Check-ups runden die Tour ab.

Marthe und Jonas in Heidelberg
Anna und Gabriel glücklich in neuer Wohnung in Prien
Aus Töchtern werden selbstständige Frauen, die sogar richtig gut kochen können! Traumfrau!!

Enge Kontrolle der Wetterentwicklung in der Karibik:
Jeden Tag schauen wir auf die Wetterseiten des National Hurrican Centers in USA. Was tut sich auf dem Atlantik und dem Karibischen Meer? Ist unser Schiff im Süden von Grenada sicher? Natürlich sind wir unruhig wie die Wetterentwicklung ist. Es ist einiges los, Höhepunkt der Hurrikanperiode. Die tropischen Stürme Dorian und Karen kamen nahe an Grenada heran, bevor sie sich zu Hurrikans entwickelten, und noch wissen wir nicht genau, ob es Probleme gegeben hat. Einige der ankernden Schiffe wurden auf die Flachs und an Land getrieben, nachdem Wind und Wellen in die nach Süden offenen Buchten von Grenada standen, erfahren wir aus unserem Netzwerk. Hurrikan Dorian hinterließ gräßliche Spuren, als er über die Bahamas fegte, verschonte aber die Windward Islands. Im 2 Tages Rhythmus entstehen neue tropische Wellen. Viele lösen sich auf, manche entwickeln sich zu tropischen Stürmen und nehmen glücklicherweise aber eine Zugbahn Richtung Nordatlantik.

Zugbahnen der tropischen Stürme 2019 bis Ende September: DORIAN und KAREN kommen Grenada gefährlich nahe.

Zeit für uns in unsere Heimat Bayern:
Wir machen die eine oder andere kleine Wanderung und einen Ruderausflug auf dem Walchensee bei sonnigen und warmen Wetter; schauen in der Wieskirche vorbei sowie an der neuen Zugspitzbahn. Wieder einmal denken wir, dass es nirgendwo auf der Welt so schön ist wie in Oberbayern! Zumindest bis jetzt…

Der kleine weisse Fleck am Rande der Moorlandschaft ist das Unfallklinikum in Murnau, wo Angela so viele Wochen im Winter verbrachte. Sie hätte damals nie geglaubt, dass sie 6 Monate später völlig genesen sein wird und ohne Schmerzen auf einen Berg steigen kann.
Rudern am Walchensee. Geht ebenfalls problemlos. Wir sind glücklich.
Walchensee mit Herzogenstand – Ein Hotspot in Bayern. Schöner geht’s nicht.

Rückweg in die Karibik:
Mit einem Overnight Stop in Toronto (Kanada) geht es schließlich Anfang Oktober zurück nach Grenada. Bei sonnigem Wetter, aber kalten 9 Grad marschieren wir in unseren Strickjacken stramm durch Toronto Downtown. In einem brasilianischen Restaurant feiern wir Abschied und den Verkauf unseres Schiffes Alva Lynn. Die Geschichte hierzu löschen wir aus unserem Gedächtnis mit bestem und überreichlich Rotwein (auch Angela, die heute dank 2 Cetericin keine Alkoholallergie hat). „Delete Memory“ ist die Devise, was wir tadellos schaffen.

Bestes brasilianisches Fleisch à discretion und hervorragender Rotwein.
Wir lassen es zum Ende nochmal “krachen”.

Ausblick auf unsere kommende Reiseroute:
Nach den Erfahrungen der letzten 12 Monate entscheiden wir, keine Pläne mehr zu machen, sondern nur noch Ideen zu haben! Und die generelle Idee ist, nach Norden zu segeln. Der Pazifik erscheint uns momentan einfach zu weit weg und zu riskant. Irgendwie muss sich unser System erstmal stabilisieren nach den permanenten Eskalationen und dem damit verbundenen Hin- und Herfliegen über den Atlantik.

Glücklicherweise ist Angela auch nach den letzten Wochen ohne regelmäßiges Rückentraining komplett beschwerdefrei. Trotzdem bleiben wir erstmal im Atlantik: Erst karibische Inseln im Winter bis zu den Bahamas und im Sommer 2020 die Ostküste von USA entlang nach Norden. Etwas konkreter könnten diese Ideen möglicherweise Folgendes bedeuten:

  • Schritt 0: (Oktober) Rückkunft Grenada. Schiff und Crew fit machen. Ab Mitte November Beginn der Reise nach Norden bis 13. Breitengrad (Bequia). Dort abwarten bis Ende  November – Ende der Hurrikanzeit.
  • Schritt 1: (Dezember, Januar) Richtung Antigua über Martinique (Justierung des neuen Riggs), Dominica, Guadeloupe
  • Schritt 2: (Februar, März) Nach Nordwesten Richtung Jungferninseln (britische und amerikanische), Puerto Rico, Dominikanische Republik
  • Schritt 3: (April, Mai) Richtung Norden zu den Turks und Caicosinseln und den Bahamas
  • Schritt 4: (Juni bis Oktober) Nach Norden an die Ostküste von USA über Norfolk, Chesapeake Bay, Washington, New York, Boston und Maine.
  • Schritt 5: Zurück Richtung Süden in die Karibik vor dem nahenden Winter der US Ostküste und ab in die Wärme der östlichen Karibik mit Kuba, Mexiko und Belize.

Klingt nach einem Plan. Ist aber keiner! Sind nur Ideen, die jederzeit geändert werden können. Es sind aber schöne Ideen und das Visum für USA haben wir auch schon.

Gäste an Bord willkommen:
Angesichts der günstigen Erreichbarkeit auf diesen Strecken ist ein Besuch von Familie und Freunden recht einfach möglich. Herzlich willkommen! Wind und Wetter oder andere unvorhersehbare Ereignisse können aber zu Verschiebungen des Terminplans führen. Deshalb muss jeder Besucher bereit sein, sehr kurzfristig zu buchen oder eventuell zusätzliche Fähren oder Kurzflüge zu nutzen, um zu uns zu kommen.

Mit unseren Gästen werden wir „Hand für Koje“– Arrangements treffen. Das bedeutet mitsegeln, mitessen, mittrinken, mitlachen, mitkochen, mit Wachegehen, miteinkaufen, mitarbeiten, mitschwimmen, mitputzen etc. bei allem was so anfällt, mit gemeinsamer Bordkasse. Segelkenntnisse sind dabei nicht notwendig, können bei Bedarf aber erworben werden.

Antigua Anfang Januar ist schon von Anna gebucht und Washington in der nördlichen Chesapeake Bay Anfang des Sommers ist auch schon belegt.

Wir verabschieden uns jetzt aus Deutschland von Family & Friends. Vielen Dank, dass ihr uns alle so herzlich aufgenommen habt. Jede Begegnung hat uns sehr viel gegeben. Das ein oder andere nicht zustande gekommene Treffen holen wir beim nächsten Mal nach. Wir haben die Zeit mit Euch und auch alleine für uns wirklich genossen. Es war Hitzefrei, so wie zu unserer Schulzeit!

Bis bald, Christoph und Angela

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Turbo summary for our English speaking friends and followers:

Hitzefrei: Means take a time out due to heat.

I am a bit struggling that almost nothing worked according to our original plans in the past 12 months. But how can plans work if both parents passed away, Angela spent weeks in hospital and recovery centers, we were robbed twice and we esp. I travelled several times across the ocean to chase and manage escalations. It need to manage my expectations. At the end of the day all things worked out somehow. Also the fact that my parents could pass away more or less quietly prevail my feelings that they have left forever.

Actually the purpose to travel back to Europe was to attend a court session in Uddevalla/Sweden regarding my claims against the owners of the shipyard who had built our former ship Alva Lynn but did not complete it. This ship should have been the boat for our travel. A sad and very dynamic story over 5 years. Contest in the Netherlands completed the boat and eventually sold it via Contest Brokerage. Pure conincidence that the handover of the boat was on the same day as the court session but in the Netherlands. Nice intellectual challenge, just the way I like it, was the court session which took place in Swedish without translation. On the way back with the ferry to Kiel I enjoy my beer during the sunset over the Baltic sea…!

We travelled from South of Germany up to Sweden and back from left to right. Visited family and friends. It is so good that we could connect back again from where we left 12 months ago. All welcomed us heartily. Angela even visited her former school and colleagues. Fortunately, she did not sign in back again. We also met Atlantic crews such as Bernd and Tina from Festina Lente. It was so good to be with all of them. We are most thankful.

Formal matters needed to be completed: In Frankfurt we needed to apply in person for our US visas, in Hamburg I had to de-register Alva Lynn in the ship register onsite and in Munich we went to see our trusted advisor who manages in the background our personal matters. 4800km by car which shows clearly that we had to go some ways several times…

Family matters did previal, of course: son Jonas with partner Marthe in Heidelberg, daughter Anna with partner Gabriel in Prien (South of Germany), Angela´s mom and sister in Gütersloh. The seasoned lady with 87 years is fitter than ever before. Good to see. I sat often together with my 3 sisters. There were so many things to discusss now. We got much closer together than ever before. A good development which makes me happy.

We enjoy the wonderful autumn Bavarian weather and make some excursions between our “get togethers”. Some hiking in the mountains, a bit of rowing on a lake, visiting the most famous Bavarian church and have a quick look on the newly built cable car to the Zugspitze, Germany´s highest mountain. Bavaria is still the most beautiful spot in the world for us, at least so far…

While being in Germany we carefully look at the news and forecasts of the National Hurrican Center. With quite some concerns we watch Dorian and Karen who come very close to Grenada.

As plans have failed mostly in the past months we agree to only develop rough ideas for the future. We have put our plans for the Pacific on hold for the moment. Too far, too risky despite that Angela has completely recovered. But we are a bit more cautious now, our entire system needs to stabilize a bit prior we make the next big step. Therefore our rough ideas for the future are to go North along the Caribbean islands towards the Bahamas during the coming winter. In summer 2020 we would ideally plan to sail up the East US coast up to Maine. Prior the following winter we would return South and head towards Cuba and Mexico. Not a plan at all, just ideas. But nice ideas.

As our journey would allow us to make stops all along the coast and islands we are easily reachable and would welcome family and friends to join us for some passages. This would be done on a “hand against bunk” basis, meaning everybody who joins would be expected to sail with us and not to be sailed. So co-working, co-cooking, co-reparing, co-on watch, and so on would be the agreement. January is already blocked as well as Chesapeake Bay North with Washington.

We finalise our 8 weeks tour in Florida and Germany with an overnight stay in Toronto on our flight back. We celebrate the completion of the case Alva Lynn in an amazing Brasilian restaurant with excellent wine. It is cold in Toronto and we recall the purpose of our travel being HITZEFREI, take a time out due to heat.

Stay in touch
Christoph and Angela

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