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Von SY Ithaka zu MS Bora Bora

Die Reise geht weiter, aber anders. Willkommen zum zweiten Teil unserer Reise. Lange haben wir hin und her überlegt, ob wir unser Leben weiterhin per Blog (mit-)teilen wollen, obwohl wir ja nicht mehr in weiter Ferne unterwegs sind und nicht mehr so viel Interessantes zu berichten haben. Den Ausschlag dafür gab, wie vieles in unserer Zeit, die Corona-Pandemie. Seit Mitte November sitzen wir hier in Gütersloh und warten auf die passende Gelegenheit, herum zu reisen, um Familie und Freunde wieder zu sehen und uns mal wieder ausführlich auszutauschen. War aber nicht und wird wohl auch in nächster Zeit nicht möglich sein! So werden wir Euch eben auf diese Weise auf dem Laufenden halten.

Unsere neue Blogadresse müsste eigentlich ab sofort „borabora“ beinhalten. Aber da das alles etwas umständlich ist, bleiben wir mit unserer Berichterstattung bei der Webadresse „www.sy-ithaka.blog“. Immerhin hat sich nur das Schiff geändert.

Wir gehen zurück in den September. Ithaka wurde in Rekordzeit von nur 2 Wochen verkauft. Sie und wir als Vierer-Team waren über die Berichterstattung in der YACHT und dem FLOAT-Magazin sowie unseren Blog recht bekannt. Viele sprachen uns in Hindeloopen an: „Seid Ihr DIE Ithaka?“ So musste zum Schiff eigentlich kaum etwas erklärt werden. Ihre Geschichte inklusive Reparaturen mit Stärken und Schwächen konnte jeder nachlesen.  De Valk Brokerage in Hindeloopen wickelte den Verkauf professionell ab.

Ithaka bei der letzten Inspektion vor dem Verkauf

Natürlich war es emotional ein schwerer Schritt, das Schiff und damit den Segelsport aufzugeben. Auch die Perspektive, angesichts von Corona im kommenden Sommer nur kleine Etappen im Ijsselmeer oder Nord-/Ostsee zu segeln, konnte uns nicht überzeugen, das Schiff zu behalten. Naja, und nach unseren technischen Episoden mit Ithaka war unsere Lust, mit ihr nochmal warme Gewässer oder gar in die Karibik aufzubrechen, doch gering. Eine CONTEST gehört nach unserer 4-jährigen Erfahrung, davon 2 Jahre in den Tropen, eindeutig in den nördlichen, kühleren Bereich und sie braucht spezialisierte Werftbetriebe in greifbarer Nähe, um sie fachgerecht zu unterhalten. Auch dürstet es mich nicht danach, meine Seekrankheit nochmals auszukosten. Direkt in unserer Marina in Holland fand sie nach nur einer Stunde Besichtigung einen begeisterten und noch dazu sehr sympathischen Käufer, der zu der Zeit eine kleinere Contest segelte. Jetzt liegt Ithaka nur einen Steg weiter, hat uns schon wieder zum Nachmittagstee beherbergt und wird von ihrem neuen Besitzer in den Herbststürmen bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit gesegelt. Hut ab!

Getreu unserem Moto „Ganz oder Gar nicht“ haben wir fast gleichzeitig zum Verkauf unserer Ithaka eine neue Möglichkeit geschaffen, auf dem Wasser zu reisen und Neues erleben zu können. Wir wollen jetzt die europäischen Binnenschifffahrtswege und Küsten erkunden. Europa ist groß und interessant von den Lofoten im Norden bis zum Canal du Midi oder dem Donaudelta im Süden.

Die Neue heißt Bora Bora und ist ein 14,50 m langes Motorschiff aus Stahl. Von der Bauart her ist sie ein holländischer Kutter.

Bora Bora – ein Linden Spiegelkotter
Angela auf der „Brücke“ von Bora Bora

So ganz einfach und schnell war der Schritt hin zum Motorschiff jedoch nicht. Der Umstieg vom Segeln zum Motorbootfahren ist ein Paradigmenwechsel und die wohl einzige Gemeinsamkeit liegt darin, dass du in beiden Fällen Wasser unter dir hast. Motorschiffe, deren Verhalten auf See, die Technik, die Eigner, das Erleben von Wasser und Natur, das Empfinden von Wind mit Wärme und Kälte, alles ist anders.

Ithaka vorne – Bora Bora dahinter
Beide sind blau/weiß – die eine mit Mast die andere ohne Mast

Das waren unsere Vorstellungen von der „eierlegenden Wollmilchsau“:
Unser Motorschiff sollte für Küstengewässer sowie Flüsse und Kanäle geeignet sein. Es sollte möglichst schnell sein, aber wenig Kraftstoff verbrauchen. Es sollte flachgehend sein, aber doch genug Tiefgang für schweres Wetter und Wind haben. Es sollte wenig Höhe haben, damit es auch unter die niedrigsten Brücken von Frankreich passt, aber innen überall Stehhöhe haben. Es sollte außen möglichst klein und handlich sein, innen jedoch groß mit viel Komfort.  Es sollte 2 Kajüten mit 4 ausreichend große Schlafplätze sowie 2 Bäder haben. Es sollte beste Qualität haben, aber durfte nicht zu viel kosten.

Mit dem Wissen und der Erfahrung, dass ein Schiff immer ein Kompromiss ist, haben wir viel und intensiv diskutiert und sind die Webseiten der Broker und Hersteller rauf- und runtergesurft.  Wir haben Freunde befragt und Motorbooteigner aufgesucht. Wir sind kreuz und quer durch die Niederlande gefahren und haben uns Schiffe angeschaut. Wir haben uns mit den Werftchefs von Sturier in Stavoren und Linssen in Maasbracht zusammengesetzt. Sehr schnell wurde klar, dass nur in den Niederlanden überhaupt maßgebliche Werften existieren, die hochqualitative Serienschiffe für unsere geplanten Zwecke bauen, von ganz wenigen Ausnahmen einmal abgesehen.

Schnell wird uns in den Gesprächen mit den Profis klar, dass wir einen Verdränger (also ein klassisches Motorschiff, das mit der Wasserlinie immer im Wasser liegt) brauchen und keinen Gleiter oder Halbgleiter, der sich bei zunehmender Fahrt aus dem Wasser hebt. Verdränger sind robust, aber natürlich langsam, weil sie nur mit ihrer Rumpfgeschwindigkeit fahren können. Dafür sind sie aber ökonomisch und sehr zuverlässig, da die Motoren nur langsam drehen. Damit war auch die Fragestellung, ob ein oder 2 Motoren benötigt werden schnell hinfällig. 2 Motoren sind zwar nett, machen jedoch den Verdränger auch nicht schneller, sind aber teurer bei Anschaffung, Verbrauch und Unterhalt.

Wir erfuhren, dass in 2020 sehr viele Menschen in Ermangelung anderer Alternativen Motorschiffe gekauft hatten, um im eigenen Land zu reisen. Insofern war unsere Auswahl an gebrauchten guten Schiffen nicht sehr groß, aber es waren letztendlich doch 3 interessante Schiffe, die in der engeren Auswahl waren. Schließlich fiel die Wahl dann auf einen Linden Spiegelkotter 14.50.

Die Eigner, ein sympathisches holländisches Ehepaar jenseits der 70 hatten sich dieses Schiff 2007 bauen lassen und immer durch eine Werft pflegen lassen. Sie hatten Geschmack und Sachverstand bewiesen. Wir verstanden uns gleich gut, der Deal wurde Corona geschuldet mit Ellenbogencheck statt mit Handschlag besiegelt.

Das Schiff präsentiert sich wie folgt:

Rumpf:
– Linden Spiegelkotter (also mit einem Spiegel, d.h. mit einem geraden Heck mit Badeplattform, im Gegensatz zu den sonst häufig gebauten Spitzgattern, also mit spitzem Heck)
Abmessungen: 14,50m x 4,40m mit 1,28m Tiefgang.
Gewicht: 27-28 Tonnen, Rumpfmaterial Stahl
– Wichtig ist auch die Höhe von nur 5,23m, die man durch Umlegen des Geräteträgers (für Antennen) und der Vorderscheiben schrittweise auf 4m und schließlich 3,28m verringern kann, so dass das Schiff auch durch die niedrigen französischen Kanalbrücken fahren kann
– Geschwindigkeit 12-17 Km/h (also ca 7-9 Knoten), das ist langsamer als ein Radler!
– Ein durchgezogener langer Kiel mit geschütztem Ruder
– Stabilisatoren rechts und links unter der Wasseroberfläche vermindern bei Wellengang das Rollen des Schiffes.

Rundspant mit durchgehendem Kiel
Stabilisatoren
5 Blatt Propeller, Heckstrahlruder, geschütztes Ruder
Der Gutachter prüft alles sorgfältig

Motorisierung:
– John Deere, 6 Zylinder 6,8 Liter mit 180 PS, eigentlich gebaut für die großen Landmaschinen, jedoch als Marineversion
– Generator: 4 Zylinder Diesel mit 16PS, Superkraftwerk zur Stromversorgung aber groß dimensioniert für den hydraulischem Hilfsantrieb (einem sog. Homer)
– Eine zuverlässige Hydraulik für alle Aggregate wie Bug- und Heckstrahlruder, Stabilisatoren, Ankerwinde und Geräteträger

John Deere 6,8 Liter Hubraum

Innen:
– Großer gemütlicher Salon, 2 Kajüten, 2 Bäder (wichtig für unsere Gäste)
– Gut ausgestattete Pantry mit Induktionsherd und großzügigem Esstisch
– 14 KW Diesel-Warmwasserheizung mit richtigen Radiatoren als Heizkörpern
– Waschmaschine/Trockner
– Teakholzausbau



Den Namen Bora Bora übernahmen wir vom Voreigner. Erstens soll die Änderung eines Schiffsnamens generell Unglück bringen, zweitens verbirgt sich hinter dem Namen eine nette Geschichte. Die Bora, der Starkwind in Kroatien, wehte heftig während des ersten gemeinsamen Urlaubs unserer Voreigner und nach ihm benannten sie ihr erstes Schiff. Ihr zweites Schiff tauften sie dann nicht Bora 2 sondern Bora Bora. Und drittens ist die Insel Bora Bora ein Traumziel für das, was wir mit Ithaka leider nicht erreicht haben und wohl nie erreichen werden. Es bleibt aber eine schöne Vision. Also bleiben wir bei Bora Bora.

Nach Gutachten, Verkaufsabwicklung und Übergabe des Schiffs kommt gleich die nächste Herausforderung: Das Schiff muss von Sleeuwijk über Maas, Rhein/Amsterdam Kanal und Ijsselmeer nach Hindeloopen gebracht werden, was eine 2-Tagesreise ist. Bora Bora ist zentimetergenau in den Hafen der Brokerage eingeparkt. Angela ist fest davon überzeugt, dass man sie unmöglich ohne Schrammen ausparken kann und springt dementsprechend nervös mit den Fendern von rechts nach links und von vorne nach hinten. Doch das gleichzeitige Bedienen von Bug- und Heckstrahlruder lässt das Schiff ganz ohne Vorwärts- oder Rückwärtsbewegung seitwärts setzen. Unglaublich! Und ganz anders als bei Ithaka! Ich mache auf ganz cool, um Angela zu beruhigen, habe aber feuchte Hände, als ich die beiden Strahlruder das erste Mal bediene.  Dann raus aus der Marina in die Kanäle. Ähmm, wie war das noch gleich mit den Binnenschifffahrtsregeln, Binnenfunk, etc??? Irgendwo war da doch noch ein Buch mit den Vorschriften und den so wichtigen Signaltafeln für Tiefen- und Durchfahrtshöhen, Geschwindigkeitsbeschränkung, Überholverbot, Signalampeln an Schleussen, etc.! Adrenalin pur beim Queren des Rheins mit der ganzen Berufsschifffahrt! Der erste Kratzer am rechten Bug, als wir in der 3. Schleuse zu früh hinter einem riesigen Frachter festmachen wollen und von dessen Schraubenwasser steuerunfähig mit dem Bug an die Spundwand gedrückt werden!

Von Stunde zu Stunde werden wir jedoch sicherer und bewundern die langsam dahinziehende Welt rechts und links aus dem gegen Wind und Regen geschützten und beheizten(!) Steuerstand. Beim eintrainierten Blick nach oben fehlt was; es gibt keine Segel, die getrimmt werden müssen! Ein völlig anderes Gefühl als auf einem Segelschiff – wir grinsen uns an und stellen fest: Fast peinlich, wie bequem und easy das alles läuft. Sogar die Teller des Mittagessens bleiben einfach so neben dem Steuerstand stehen! Auch die aktuellen Sturmfronten, die gerade regelmäßig über die Niederlande ziehen, haben hier im Binnenland in den recht geschützten Kanälen auf Bora Bora mit ihren 28 Tonnen nur wenig Einfluss.

Workum
Workum
Workum
Kanalfahrt vorbei an Windmühlen

Der Umzug von Ithaka auf Bora Bora ist ein Kraftakt: Obwohl wir Bora Bora kauften, bevor der Verkauf von Ithaka vollzogen war, klappte es zeitlich nicht, mit dem neuen Schiff längsseits von Ithaka zu kommen und einfach umzuräumen. Wir waren gezwungen, Ithakas Innenleben für 2 Wochen in einem Segellager beim Yachtbroker De Valk in Hindeloopen zwischenzulagern. Unglaublich, was sich auf einem Schiff alles verstauen lässt, wenn man darauf lebt!! Von Leinen und Segeln über Geschirr und Kleidung bis zu Lichterketten und dem Weihnachtsbaum aus Holz, alles wurde in zahllose Umzugskartons, Säcke und Taschen gefüllt und eingelagert, verschenkt, weggeworfen oder im Auto verstaut, um in Gütersloh zwischengelagert zu werden.

Der Einzug auf ein neues Schiff ist immer spannend. Immerhin ist es unser viertes Schiff. Wo verstauen wir was, ist wieder die große Frage. Stets mit der Sorge aller Schiffseigner jeder Schiffsgröße, dass das Schiff eigentlich zu klein ist für alles, was man angeblich dringend braucht. Die Sorge ist unbegründet. Probleme bereitet gerade am Anfang vielmehr das Wiederauffinden von Dingen, die man in den verschiedenen Schränken, Schapps und Fächern untergebracht hatte. Die Situation verschärft sich einige Male, da Skipper und Co-Skipperin ein völlig unterschiedliches Ordnungssystem mit andersartiger Logik haben! Nach der 20-sten Umräumerei von links- nach rechts und zurück hat dann doch alles seinen Platz gefunden und unsere Gemüter kommen zur Ruhe.

Umzug vom Segelschiff ins Motorschiff Was brauchen wir und was brauchen wir nicht mehr??

Es wird Mitte Oktober. Das Coronavirus breitet sich wieder aus, die Niederlande gehen nach einem ziemlich entspannten Sommer in den Lockdown und wir leben wieder wie schon früher im Jahr isoliert auf dem Schiff. Der Yachthafen in Hindeloopen ist inzwischen verlassen. Wir verlegen uns nur eine Seemeile weiter nördlich nach Workum, um wie geplant eine neue Navigationsanlage einbauen zu lassen. Auch dort ist alles verlassen. Nur der Elektriker kommt zum Einbau an Bord. Ich arbeite mit ihm Hand in Hand, aber mit guter Distanz. Die größte Herausforderung bei einer neuen Navigation ist nicht der Einbau der Geräte, sondern das Ziehen von Kabeln quer durch das Schiff. So war einer von uns meistens oben an Deck und fädelt Kabel ein, während der andere unter Deck ist und am Kabel zieht.

Nichts ist so sinnvoll für einen neuen Eigner, als sein Schiff einmal zu zerlegen und wieder zusammenzubauen, bevor er auf Reisen geht. Das stellte sich auch hier als richtig heraus. Viel Neues konnte ich erkunden, denn wir mussten unzählige Decken, Einbauten und Bodenverkleidungen abschrauben, um die neuen Kabel zu verlegen. Manche Entdeckungen gab es, gute wie schlechte Installationen. Wasserleckagen, elektrische Fehlverkabelungen, Undichtigkeiten von Aggregaten, nicht funktionierende Bilgepumpen, etc. kommen ans Tageslicht und werden gleich beseitigt. Besser jetzt als später, was ja auch so ein Learning der vergangenen Jahre ist.

Schließlich ist der Einbau fertig und die Reparaturen sind gemacht. Jetzt muss nur noch der Tiefen- und Geschwindigkeitsmesser unten am Rumpf des Schiffes ausgetauscht werden. Dazu muss Bora Bora für kurze Zeit an Land gekrant werden, nach den Arbeiten kann sie gleich wieder ins Wasser. Auf den Termin müssen wir 2 Tage warten, da es zu stürmisch ist zum Kranen. An einem windigen, aber nicht mehr stürmischen Morgen bugsiere ich Bora Bora in die schmale Box unter dem Kran. Die Hebegurte werden an den von mir markierten Stellen unter ihr platziert. Der Elektriker steht mit den neuen Geräten bereit; jetzt kann es losgehen. Doch als der Kranführer anzieht und das Schiff nur 50cm hochhebt, schaltet die Krananlage plötzlich ab! Ungläubig schaut die ganze Truppe auf die roten Lichter oben am Kran. Bora Bora ist zu schwer, obwohl die Diesel- und Wassertanks (was 2,5 Gewichtstonnen ausmacht) fast leer sind! Der Kran schafft doch 25 Tonnen und das Schiff ist mit 23 Tonnen Bruttogewicht in den Papieren angegeben!! Wir können es nicht fassen! Also zurück das Ganze, wie brauchen eine andere Werft mit größerem Kran. Wieder müssen wir einige Tage warten, dann ist in der nächsten Marina ein 40-Tonnen-Kran frei für uns. Ich rechne mittlerweile nach. Das Schiff muss 28 Tonnen Bruttogewicht haben. Ein ziemlicher Brocken.

Der Einbau ist rasch vollzogen. Nun müssen die Instrumente noch auf See kalibriert werden, was angesichts von permanentem Sturm in diesen Tagen kaum möglich ist. Aber wir müssen unbedingt vor dem 1. November los, bevor Schleusen und Brücken auf den Nebenkanälen in den Niederlanden dicht machen. Es wird etwas ruppig, der Wind heult und die Wellen gischten über den Bug, aber dank Stabilisatoren, ihrem staatlichen Gewicht und dem langen Kiel zieht Bora Bora unbeirrt mit gleichmäßigen ruhigen Schiffsbewegung ihre Kreise durch das mit kurzer harter Welle aufgewühlte Ijsselmeer, bis die Instrumente alle richtig eingestellt sind.

Neue Navigation mit sogar 2 Plottern

Nachdem alles vorbereitet ist, tanken wir nochmal voll und begeben uns auf die Reise nach Deutschland, über die Kanäle von Westfriesland, die Ems-Mündung und den Dortmund-Ems-Kanal nach Münster, wo das Schiff ganz in der Nähe unseres momentanen Wohnorts Gütersloh an Land gestellt werden soll. Dass die Dinge natürlich wieder einmal anders kommen als geplant, darüber berichten wir in der nächsten Episode.

Wir wünschen einen schönen Advent und grüßen euch alle

Christoph und Angela

5 replies »

  1. Liebe Angela, lieber Christoph

    Gerade einige Tage zuvor hatten wir an Euch gedacht (als wir die Vendée Globe verfolgten) und darüber sinniert, wie es Euch wohl an Land ginge. Weit gefehlt, ward Ihr doch bereits wieder auf dem Wasser unterwegs. Und so freuen wir uns sehr, Euren neuen Blog zu lesen und sind bereits gespannt, wie es weiter geht. Das neue Schiff sieht ja sehr komfortabel aus, Ihr werdet damit hoffentlich bald tolle Reisen quer durch Europa unternehmen können.
    Dir, lieber Christoph, wünschen wir nachträglich zum Geburtstag alles Gute und Gesundheit verbunden mit den besten Wünschen.

    Viele liebe Grüsse von den Böttchers aus der Schweiz.

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  2. Liebe Bora Bora Crew
    Mit grossem Interesse habe ich Eure Blogs mit der Contest verfolgt. Immer spannend was zu lesen war, auch viele Begebenheiten wo auch erfahrene Segler etwas lernen können. Vor allem die Rückreise von der Karibik nach Holland hat wieder einmal aufgezeigt, wie klein wir im Vergleich mit der Natur sind. Ich bin überzeugt, dass diese Tatsache bei vielen Seglern unterschätzt wird. So haben wir die modernsten Plotter auf dem Schiff, neueste Kommunikationseinrichtungen, moderne und teilweise «Atlantik taugliche» Yachten, doch die Mannschaft bleibt das schwächste Glied. Der Schaden an der Steueranlage bei Euch hat gezeigt, wie schnell so etwas zu einem grossen Problem wird. Chapeau wie Ihr das mit Bordmitteln repariert habt!
    Ich freue mich in Zukunft auch von Euren Reisen auf den Kanälen zu lesen. Das wäre für mich auch ein möglicher Weg nach dem Segeln mit dem Element Wasser verbunden zu sein. Für diese Zeit wünsche ich Euch spannende Reisen und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel. Besinnliche Feiertage und bleibt gesund!
    Jürg Härri SV Stella Maris

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  3. Ihr Lieben! Wie schön, dass es mit dem Blog weitergeht und wir Euch auf diesem Weg im Kielwasser bleiben können. Und so freuen wir uns auf spannende und unterhaltsame Abenteuer von Bord der Bora-Bora. Herzliche Grüsse aus Bonaire von Bord der SY Vairea

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