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Anna in Antigua

English version further down… „Ich bin ein Landmensch und jetzt weiß ich, dass ich es immer sein werde!“, sprach unsere Tochter Anna mit aller Entschiedenheit beim Dinner, nachdem sie 3 Tage an Bord war. In dieser Zeit lagen wir vor Anker in Antigua. Nur eine kurze Umankerung von Falmouth Bay nach English Harbour, eine Seemeile – 20 Minuten, durch leicht bewegtes Wasser und zurück ließ sie zu dieser Feststellung kommen.

Anna flog für 2 Wochen zu Besuch ein. Nur mit Handgepäck und gut gelaunt kam sie am frühen Abend am Flughafen an, obwohl sie wohl als Letzte aus dem Passagierbereich entlassen wurde, da sie nicht wusste, in welcher Bucht die Segelyacht für ihren geplanter Aufenthaltsort gerade ankern würde. Nach einer holprigen Fahrt über die Schlaglochpisten von Antigua mit einem Luxusjeep, den SY Silhouette gemietet hatte, wechselten wir ins Dinghi, um zur Ithaka überzusetzen.

Man muss sich nur einmal diese für einen ausgesprochenen Landmenschen ungemütliche Situation vorstellen: Ankommen mit Jetlag aus dem europäischen Winter in die schwüle warme Karibik, stockdunkle Nacht, ordentlich Wind mit leichter Windwelle, eine große Ankerbucht, wo man die ankernden Yachten nur schemenhaft erkennt, einsteigen in ein Gummibeiboot, das wackelt und nach Benzin riecht, die Gummiwülste, auf die man sich setzt, nass sind, und hin zu einer Yacht fährt, die man noch nie gesehen hat und wo man 14 Tage verbringen soll. Das Dinghi fliegt über die leichten Windwellen vorbei an den hell erleuchteten Megayachten hinaus in die dunkle Nacht, der Zweitakter röhrt, leichte Wasserspritzer kommen über, ab und zu schlägt der Bug in die Wellen. Eine erste Mutprobe für unser Tochter, die sie mit aller Contenance meistert, nur der feste Griff ihrer Hände in den Halteschlaufen und ihr Schweigen verraten den Anspannungsgrad. Gut gemacht, Schätzchen!

Anna in Antigua

Eingewöhnungszeit: Wir besichtigen Falmouth Harbour und English Harbour, Häfen mit allerbester britischer Tradition. Wir bewundern die Superyachten und Anna äußert sich ausführlich und entschieden über die schlechte CO2 Bilanz solcher Schiffe. Ein wichtiges Thema nicht nur für die junge Generation. Wir diskutieren an Bord, was das Zeug hergibt. Anna ist wie immer bestens orientiert. Es ist lange her, dass wir uns gesehen haben und somit gibt es viel zu reden. Segeln? Nein, doch lieber nicht, vor Anker wäre es doch auch schön und auch ein Hafen, wo man jederzeit einfach so von Bord gehen könnte, wäre doch auch nicht schlecht!

English Harbor mit Megayachten
Die Malteser Falcon, der einzige moderne Grossrahsegler. Wir sehen ihn oft auf unserer Reise.
Jolly Harbor – Anna mit Skipper

Das Glück ist ganz auf Annas Seite. Nach Wochen mit schwachen Winden kündigt sich Starkwind aus Norden an. Die sogenannten Christmas Winds mit starken bis stürmischen Winden stellen sich in diesem Jahr ziemlich verspätet ein. Wind und Welle werden so stark prognostiziert, dass wir uns nach Jolly Harbour auf der Westseite von Antigua verholen. Ein sehr komfortabler und geschützter Marinabereich mit Hafen und Anker-/Mooringplätzen, die sich in diesen Tagen mit immer mehr Segelbooten füllt, zu unserer Freude auch mit unseren befreundeten Segelyachten Festina Lente, Silhouette und Vairea. Dort verbringen wir die Zeit, bis Anna uns wieder verlässt. Was für ein Glück auch für uns! Wie furchtbar wäre es, in dieser Zeit segelbegeisterte Gäste an Bord zu haben und so festzusitzen!

„Und warum gehen wir nicht in eine sichere Marina?“
Skipper im Gespräch während es draussen heftig windet
(Silhouette – Ian, Festina Lente – Bernd, Ithaka – Christoph, v.r.n.l)

Ein weiterer Vorteil des längeren Aufenthalts: Endlich finde ich einen Schlosser, der mir einen neuen Auspuffkrümmer schweißt, denn der alte weist nach den Reparaturarbeiten in Grenada schon wieder Lochfraß auf.

Landausflüge mit dem Auto (ganz ohne Straßenschilder, denn die gibt es nicht in Antigua, ist das nicht einfach), gutes Essen und Diskussionen gestalten die Tage, neben den üblichen Versorgungs- und Reparaturarbeiten an Bord. Warum wir denn nicht einmal ein Buch lesen würden, fragt Anna nach einigen Tagen, als wir kontinuierlich am Schiff werkeln. Eine interessante Frage, aber selbst Leseratte Angela liest nur selten mal ein Buch. Es ist immer so viel Arbeit an Bord, dass dafür wenig Zeit oder aber keine Energie bleibt.

Anna kann sich das gar nicht vorstellen, sieht aber, dass Strom und Wasser auf einem Schiff nicht automatisch aus Steckdose bzw. Hahn kommen, insbesondere wenn die Landstromversorgung im Hafen nicht 50Hz sondern wie hier 60Hz (wie in ganz Amerika) ist. Damit funktionieren nicht alle europäischen Elektrogeräte an Bord, wodurch einige Workarounds notwendig sind. Auch die Proviantierung, Essenzubereitung und Entsorgung des Mülls bedarf stets einiger Überlegung, hinsichtlich Auswahl, Haltbarkeit, Lagerung, Preisgestaltung (eine Packung Kräutertee umgerechnet 6,70€) und Zubereitung. (So ist zum Beispiel das Kochen von Salzkartoffeln ein No go für uns: Wasser- und Gasverbrauch für die Kochzeit sind zu hoch, das Schiff wird zu warm und feucht. Stattdessen gibt es meistens Schweizer Rösti)

Angela, Atlantik, Antigua
Strände in Antigua – Westküste
Ganz hübsch … das Meer
Früchte am Markt
Die Ladies auf Tour in St.John´s
Pause im Schatten
Etwas erschöpft

Mit unseren Freunden Tina und Bernd von der Festina Lente sitzen wir in einem gemütlichen Lokal beim Abendessen zusammen. Da stellt Anna die entscheidende Frage: „Warum tut ihr euch das eigentlich an?“ Überrascht und zunächst etwas sprachlos sitzen wir vier da. „Und was kosten all die Reparaturen?“ Wir müssen zugeben: Segeln ist eine teure (zumindest bei unserem Schiff), unkomfortable und oft anstrengende Weise, die Welt zu erkunden. Einzigartig und schön ist es trotzdem – für uns! Und es ist auch gut so, dass nicht alle die gleichen Interessen haben, denn sonst würde es ja auf den Weltmeeren zugehen wie am Münchner Stachus!

Ein neues Thema kommt hoch, dass mit der afrikanischen Seite unserer Tochter verbunden ist: „Haare“. Wie schon in früheren Episoden berichtet, bewunderten wir insbesondere in Grenada die beeindruckend schönen Flechtfrisuren (Wir lernen: Braids) der dunkelhäutigen Menschen, insbesondere natürlich der Frauen. Wir lernen und sprechen viel über die Bedeutung der Haare für die afro-amerikanischen Menschen. Sie geben ein Vermögen dafür aus, um die krausen Haare zu bändigen, zu verlängern oder zu glätten und gut damit auszusehen. Schon kleinen Mädchen werden die Flechtfrisuren gemacht – im Schlaf, weil sie sonst nicht stillhalten! Auch Anna möchte diese Erfahrung machen. Mit Hörbuch, Essen und Trinken bewaffnet macht sie sich eines Morgens auf zum Marina-Friseur. Geschlagene 6 Stunden dauert es bis zu diesem Ergebnis:

6 Stunden!
Das muss wirklich wehtun auf der Kopfhaut.
Caribbean Beauty mit Braids

Die nicht unerheblichen Kosten hierfür gehen sehr gerne auf das Konto der Bordkasse. Das Ergebnis ist beeindruckend, denn unsere Tochter verändert ihr Aussehen damit von einem schönen bayerischen „Land“-mädel in eine lokale karibische Schönheit. Was jedoch vorher nicht in diesem Ausmaß vorherzusehen war: Das Ganze verursacht richtige Schmerzen! Anna kann zunächst den Kopf kaum bewegen, fast nicht schlafen und die Haare nicht wie gewünscht hochstecken. Eigentlich sollte die Frisur mindestens 2 Monate halten, aber schon einige Tage nach ihrer Rückkehr nach Deutschland beschließt sie, dass sie nicht bereit ist, für ihre Schönheit so zu leiden und entfernt die Braids. Vernünftiges Mädchen!

Die Braids schmerzen, also besser Distanz wahren...

Einige Einheimische begegnen uns seit unserer Ankunft in Jolly Harbour extrem unfreundlich. Es muss eine Ausnahme sein, sagen alle anderen Segler, die sehr angetan sind von den Menschen in Antigua. Ganz offensichtlich ist die Anwesenheit unserer dunkelhäutigen Tochter Anna gemeinsam mit uns Stein des Anstoßes. Anna weiß zu berichten, dass Rassenmischung und Verfremdung mit weißhäutigen Menschen oft nicht gerne gesehen werden. Wo immer wir mit ihr auftauchen, nehmen die Menschen eine unfreundliche Distanz ein. Supermarkt, Chandlery, Mietwagenfirma, Marina Office. Auch reden die Menschen untereinander über uns, wie wir feststellen. Es gipfelt in der Tatsache, dass wir an der zentralen Bar in der Marina von einer Barkeeperin manchmal überhaupt nicht und wenn nur mit Mühe bedient werden. Unfassbar, aber leider wahr. Als wir alleine ohne Anna auf der Nachbarinsel Barbuda sind, die ja zu Antigua gehört, ändert sich das Bild vollständig: Die Menschen sind freundlich und sehr hilfsbereit, so wie wir es kennen.

Nachdem Anna uns verlässt, geht es weiter nach Barbuda. Die Winde sind wieder leicht und bevor die nächste Wellenfront aus einem Tiefdruckgebiet vor Nordamerika uns trifft, machen wir einen Ortswechsel. Mit Antigua sind wir sowieso fertig nach unseren Erlebnissen.

Good bye Anna

Nach einer rasanten schnellen Überfahrt, bei der wir auf Halbwindkurs sogar um einen Tick schneller sind als der befreundete Katamaran Vairea, erwarten uns Traumstrände, die wir so noch nicht gesehen haben. Türkises Wasser, weißer meilenlanger Strand, wilde Pferde am Strand, menschenleer. Nur ein kleines Luxushotel, sonst nichts. Ein Wasserflugzeug bringt ab und zu Hotelgäste, die mit einer Mischung aus Motorboot und Raupenfahrzeug abgeholt und trocken an den Strand gefahren werden. Wunder der Technik.

Ithaka mit einem Reff überall, Kurs Barbuda
BarbudaStrand meilenweit
Wilde Pferde

Ein gemeinsamer Ausflug mit der Crew der Vairea über die Insel führt uns durch eine von Menschen völlig unberührte Natur mit freilebenden Eseln und Pferden in beeindruckende Höhlen und zu einer der größten Fregattvögelkolonien der Welt mit fast 2000 Tieren. Die Vögel wurden von kundigen Ortsführern so behutsam an Menschen gewöhnt, dass wir mit dem Motorboot unmittelbar an die Mangroven fahren können und die Vögel fast schon in Griffweite sind. Phänomenal, ein unvergessliches Erlebnis!

Barbuda – Atlantik mit vorgelagertem Riff
Fregattvögel-Kolonie
Fregattvögel nisten direkt in den Mangroven
Erfahrener Führer für das Vogelschutzgebiet
Atlantikseite von Barbuda

Es leben nur ca. 1500 Menschen hier. Barbuda wurde durch die letzten Wirbelstürme fast völlig zerstört. Die Spuren sind überall noch deutlich zu sehen. Nur noch einige Palmen einer gesamten Plantage tragen noch ihre Kronen. In den Mangroven „bestaunen“ wir einen Stahlcontainer von 8m Länge, der von IRMA  2 (!) Seemeilen vom Hauptort Codrington in das Vogelschutzgebiet durch die Luft geschleudert wurde. Unfassbar, welche Kräfte hier am Werk waren.

Container, den IRMA 2 Meilen durch die Luft schleuderte und der dann in den Mangroven landete

Das Lobster-Barbecue am Strand fällt fast im wahrsten Sinn ins Wasser, findet dann aber doch statt. Barbuda hat keine Dinghistege, wo man wie sonst üblich anlanden kann. Man „beacht“ mit dem Dinghi direkt auf den Strand. Einfach, wenn es keine Welle hat. Leider hatten wir eine durchaus kräftige Brandung. Wir fahren an wie immer. Leider ist aber Ebbe, so dass der Propeller des Motors im Wellental bereits deutlich vor dem Strand auf Sand aufsetzt. Die Fahrt ist raus, das Dinghi stellt sich quer, kippt in der nächsten Brandungswelle 180 Grad hoch und schleudert mich im hohen Bogen auf den Sand. Angela kann noch rechtzeitig ins Wasser springen. Das Boot inklusiv Motor droht auf mich zu knallen, besinnt sich aber in letzter Sekunde eines Besseren, kippt zurück und wird von Angela und der heraneilenden Vaireacrew weiter nach oben auf den Strand gezogen. Die nächste Welle hämmert mich nochmal in den Sand und überschüttet das Dinghi mit Motor und allem sorgfältig vorbereiteten Essen mit Wasser und Sand.

Bilanz: Eine trotz Nackenband verlorene optische Sonnenbrille, ein leicht verstauchtes Handgelenk, einige blaue Flecken, feucht-salzig-sandiges Geschirr und Besteck, unbrauchbare Papierservietten. Der Nudelsalat war Gott sei Dank in einer Plastikbox mit Deckel und der gekühlte Rosé blieb unversehrt. Was für ein Glück! Leider hatten wir ausgerechnet diesmal praktisch keine trockenen Klamotten im wasserdichten Rucksack dabei, so nehmen wir den Lobster in BH, Unterhose und Unterhemd ein. Wirklich äußerst ungewöhnlich für uns!! Die Vairea Crew ist damit einverstanden und hilft Angela zumindest noch mit einer trockenen Shorts aus.

Damen Crew von Vairea (rechts) und Ithaka (links)
Lobster Dinner im Unterhemdohne optische Sonnenbrille, die liegt am Meeresgrund

Das Ausklarieren ist sportlich wie alles hier. Wir müssen dazu an Land. Diesmal beachen wir ohne Problem an der schon bekannten Beachbar. Der Boy wartet schon und hilft uns. Das Taxi ist auch schon da. Die Mücken warten auch schon. Es regnet. Es ist Sonntag. Etwas trostlos heute. Über Schlammpisten fährt das Taxi langsam Richtung Hauptort. Der Custom-Officer ist noch nicht da wie verabredet. Der Taxifahrer meint, wir würden ihn schon finden und fährt kreuz und quer durch den Ort. Wir finden den Officer. Wir fahren zurück. Der Officer fährt hinter uns. Vor Ort steigt er aus und meint, ich solle ihm alle Papiere einfach geben, er würde das gleich machen, wir müssten gar nicht aussteigen. 5 Minuten später kommt er zurück mit Papieren and Pässen. „All good, have a pleasant journey and come back soon“ sagt er zum Abschied. Wir schauen ihn verdutzt an. Er schaut aus wie ein Pirat, sorry to say, nur die Sonnenbrille stört vielleicht. So etwas hatten die Kerle in „Piraten der Karibik“ nicht auf. Sonst bestehen aber gewisse, erstaunliche, fast erschreckende Ähnlichkeiten.

Abschied von Barbuda – Vairea (im Bild) segelt Richtung Süden, wir Richtung Norden.

Die Winde um uns herum bleiben sehr unregelmäßig, insofern ist die weitere Route etwas unsicher.

Wir melden uns wieder. Bis Bald.
Christoph und Angela

English Summary for our English speaking friends and followers:

„I will remain a country girl“, concludes our daughter Anna after 3 days being on board Ithaka. She has flewn in to Antigua to stay with us for a fortnight. She arrived in the evening only with handluggage in good mood. We picked her up at the airport jointly with Caroline and Charlotte from SY Silhouette who had rented a comfortable Wrangler Jeep. Changing over to our dinghi is not so comfortable for her: Imagine you arrive with jetlag from the cold winter in Europe in the warm and wet Carribbean climate, you step on a small dinghi in the middle of the night where seating is wet, there is quite some wind with some windwaves and you cannot see the yacht out there in the bay where you are supposed to stay for the next 2 weeks. The dinghi rushes through the water, the outboard is roaring, the boat clashes from time to time into the small waves. Not easy for her, but very well managed.

The first days we explore Falmouth and English habor, impressive testimonials of the British history. We do have a closer look at all the megayachts here. Anna challenges the negative CO2 impact of such yachts. We discuss a lot not only the environmental impact of yachting. Sailing? No, not really!! If there are any habors nearby where we could stay, she wonders.

The luck is with Anna. Strong northerly winds are approaching us. Quite delayed Christmas winds, which can happen in early winter. We relocate to Jolly Harbor on the West side of Antigua. Despite all comfort in such a marina, Anna experiences that on a yacht the current and water do not come out of the outlets or taps automatically. 60Hz electricity instead of 50Hz give us a first impression of our challenges which we will face coming closer to the US, as some electrical devices do not work with this electrical frequency. Everything needs to be planned and considered carefully being on a yacht. Provisioning, cooling of goods, expiration dates, waste disposal, water making, battery charging, black water capacity, rapairs, a.s.o. Nothing is for granted even on our comfortable boat, she learns.

During one dinner with Festina Lente crew, she fires out the key question to us: „Why do you do all this to you?“ Jointly with Bernd and Tina from Festina Lente, we are surprised. No good answer can be given on the spot. She continues: “How much does all this cost you?“ We do agree that sailing remains the most expensive way to travel uncomfortably around the world.

A new topic comes up: Hairs. We learn from Anna that afro-american people do spend fortunes to make their hair look beautiful. Being here Anna wants to benefit from the situation of specialised hairdressers onsite for getting braids. She undergoes the painful procedure to get braids including hair extension. 6 hours! What a change. Our daughter changes from a beautiful Bavarian „country“ beauty to a Carribean beauty. The pain of getting and wearing braids is massive even some days later. (After being back at home with hardly any relief of pain, she takes the braids off. Well done.)

The changed outlook of Anna even reinforces a situation with which we are faced here in Antigua. People take an unfriendly distance from us. „Cannot be“, say the other sailors, who are convinced about the friendly people here. Not for us. Supermarket, chandlery, car rental, everywhere people do take distance and are in fact explicitly unfriendly. At the central marina bar we are not even serviced by one of the staff. We notice that that they talk about us quite negatively. Anna finds the root cause. Mixture of cultures and races are not seen positively here.

The situation changes instantly after Anna returns back home and we continue our travel to Barbuda which belongs to Antigua. People are again friendly as always.

We spend a number of days in Barbuda as the wind ceases completely. Wonderful beaches, wild hores, a small luxury hotel with own waterplane taxi service which lands directly next to Ithaka.  We enjoy the area and lobster jointly with crew Vairea, Daniel and Martina and their guests.

One day we order lobster at a small beach bar. Waves are quite strong. We try to beach the boat as always. Due to the low tide the engine hits a sand bank prior the boat reaches the shore line. It stops and turns its side to the next wave. The next big wave lifts the boat, the wave starts breaking, flips over the boat, which kicks me over bord. Angela can jump off the boat in the very last second. The boat is swept to the shore line, while still standing on one side. In the last second it falls back on his keel. More waves hammer me in the sand prior I can escape from the wave breaking zone. Unfortunately, I lose my optical sunglass. Being completely wet, we can only use our dry underwear from our bagpack. So we enjoy dinner in underwear. A bit unusual for us.

We explore the island with Vairea crew. Beaches, caves and a magnificent fregate bird resort. The birds are so used to human beings that we can approach them by boat in the mangroves very closely. Amazing.

Checking out in Barbuda at the customs is special. We need to go back on the land and take a taxi to the main city. The waves are calm this time. It is a rainy dull day, the boy from the beach bar is expecting us already, the bugs as well. The taxi takes us to the customs. No officer is there despite our appointment with him. „Will find him“, tells us the driver. Everybody knows everybody here. We find the guy, who could be from his appearance an actor from Pirates of the Carribean from his appearance but also attitude. Except for the sunglasses. He comes with us. We can even remain seated in the taxi. 5 minutes later he comes with all documents back, stamped and signed. „Have a good and pleasant journey“, he says, „and come back soon“. Nice chap.

The winds around us keep changing so our future route is a bit unsure.

Stay tuned. All the best.
Christoph and Angela

1 reply »

  1. Ihr Lieben! Ende gut, alles gut. Wir sind einfach nur froh, dass unser Dinghi-Adventure so glimpflich ablief!! Nicht auszudenken, wäs hätte passieren können. Freuen uns auf zukünftige, relaxte und abenteuerfreie Treffen. Eure Freunde von der SY Vairea

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